Verklagt wegen Kritik – Pressemitteilung zu Gerichtsurteil

Seit ein paar Monaten gibt es einen Konflikt zwischen uns und weiteren Gruppen mit den Ulmer Friedenswochen & Ulmer Weltladen Umfeld. Im Frühjahr 2021 kam es zu einem Zivilprozess der am 27.05.21 endete. Hier eine gemeinsame Pressemitteilung von uns und der Grünen Jugend Ulm dazu:

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Gegendarstellung zu SWP Artikel

Kontext: In einem SWP Artikel der heute veröffentlicht wurde, wird ein laufendes Gerichtsverfahren gegen uns und mehrere andere Gruppen thematisiert. Angeklagt wurden wir aus dem Umfeld der Ulmer Friedenswochen. Wir wollten uns vor Abschluss der Verhandlungen nicht äußern aber wollen mehrerer falsche Behauptungen in dem Artikel nicht unwidersprochen stehen lassen:

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Ulm2703: Antifaschismus bleibt Handarbeit

Gestern protestierten über 200 [handgezählt] Menschen am Münsterplatz gegen Klardenken Schwaben, die eine Demonstration mit anschließender Kundgebung angemeldet hatten. Zwischen 800 bis 1000 [ebenfalls handgezählt] Querdenker:innen zogen mit hunderten Deutschlandflaggen vom Kongresszentrum über Olgastraße, Wengengasse und Hirschstraße zum Münsterplatz. Dabei wurden sie für etwa 25 bis 30 Minuten von einer antifaschistischen Blockade gestoppt, die sich an der Kreuzung Wengengasse/Hirschstraße Querdenken auf deren Route entgegenstellte.  Sie wurde gewaltsam von der Polizei geräumt. Dabei wurde eine Person so verletzt, sodass sie nicht mehr laufen konnte. Die beteiligten Antifaschist:innen wurden vor Ort abgefilmt und bekamen einen Platzverweis für die Ulmer Innenstadt. Während die Querdenken Demo (wieder mal) ohne Einhaltung von Auflagen wie Masken oder Abstand weiterlaufen durften. Am Münsterplatz wurden sie von der Gegendemonstration lautstark empfangen. Continue reading „Ulm2703: Antifaschismus bleibt Handarbeit“

Statment zu Gleis 44 und Rechte Umtriebe Ulm

Gestern erschien eine Recherche von einem Recherchekollektiv namens „Rechte Umtriebe Ulm die belegt wie ein Nazi im Gleis 44 Kampfsport trainiert.

Das ganze Wochenende über haben wir von dem in dem Artikel erwähnten Trainer Drohungen erhalten, da er u.a. uns  für die Inhalte einer anderen Gruppe verantwortlich macht.

Wir wollen hiermit alle Gruppen in Ulm die politisch aktiv sind warnen. Der Trainer kündigte an Polizei, Staatsschutz, Stadt Ulm, Privatdetektive einzuschalten sowie Belohnung für Informationen auszusetzen. Es scheint ihn dabei weder die Faktenlage noch welche Gruppen was veröffentlichen zu interessieren, er mischt alles durcheinander. Dabei geht es in dem Artikel nicht mal um ihn Schwerpunktmäßig, sondern vor allem die extrem rechte Hooliganszene Ulms und Dominik O.., einem eindeutigen Nazi den er trainiert(e).

Aus unserer Perspektive hat hier jemand, der mit den Konsequenzen seiner eigenen Handlungen konfrontiert wurde, alles versucht um kritische Berichterstattung zu unterdrücken und Menschen massiv einzuschüchtern.

Diese Person arbeitet im Gleis an der Tür. Für uns ist klar, das Gleis 44 ist aktuell kein sicherer Ort für uns und alle anderen Menschen die als links gesehen werden.

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Black Lives Matter Ulm

Zusendung von INPUT Ulm, welche diesen Text in leicht gekürzter Version gestern bei Black Lives Matter Ulm hielten.

Strukturelle rassistische Gewalt – Polizei

All cops!?

Gerade ist es mal wieder Thema: Rassismus in der amerikanischen Polizei. Ein Mann wurde von mehreren weißen Polizisten brutalst behandelt und letztlich erstickt. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Tagen bei den Angehörigen von George und bei der Schwarzen Community. Diese geht gerade zurecht auf die Straße und erfährt, wie immer, enorme Gewalt und Brutalität durch die Polizei. Doch einiges haben wir satt – dazu klare kurze Statements: Ja, kämpferische und auch nicht-friedvolle Protestformen sind okay! Veränderung muss erkämpft werden und dafür gehen gerade Menschen auf die Straße. Wer jetzt um Pazifismus bittet, nachdem wieder ein Mensch wegen seiner Hautfarbe ermordet wurde, hat nicht ganz begriffen, was los ist. Auch von Queers*, Arbeiter*innen und Frauen* wurden Fortschritte hart erkämpft, Proteste wurden vom Staat niedergeknüppelt und das ein oder andere Haus stand in Flammen. Gleichberechtigung und das Ende von Diskriminierung werden eine*m nicht geschenkt, dafür kämpfen zu müssen, gehört in dieser Welt leider dazu. Daher, egal in welcher Form, absoluter Support für die aktuellen Proteste gegen Rassismus. Aber nicht nur die elendige Debatte, um friedvollen Protest wollen wir hier nicht, auch das ständige Zeigen auf Probleme in Amerika muss ein Ende haben. Auch in Deutschland gibt es Rassismus und Gewalt durch die Polizei und andere Behörden. Die Lage in Deutschland und die Betroffenen und Ermordeten sind gesondert zu beleuchten, nun zu dem Schwerpunkt dieses Textes:

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